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Der Ursprung der Stadt Morges ist vom Wasser geprägt. Die gut angeordneten Pfähle stellen die Lage der damaligen Pontons und Hütten des Ortes am Genfer See, dar.
Ein Streit zwischen der Herrschaft von Vufflens und Louis de Savoie um die Errichtung einer Burg auf der Weide des Erstgenannten ermöglicht es heute, den Beginn des Baus des Schlosses Morges auf die Jahre 1286 oder 1287 festzulegen.
Kurz nach der Fertigstellung des Schlosses folgte die Gründung der Stadt Morges, welche die Verteidiger der neuen Festung Savoyens beherbergte. Diese hatte den Auftrag, die Expansionswünsche des Bischofs von Lausanne zu begrenzen und die Festungen von Moudon und La Tour-de-Peilz zu ergänzen.
Nach der langjährigen Unterwerfung durch die Berner folgte die Zeit der Revolution, welche eng mit den Namen dreier großer Patrioten von Morges verbunden ist: Henri Monod, Jean-Jacques Cart und Jules Muret. Alle drei spielten eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Kantons Waadt.
Trotz der neuen Ausmaße der Stadt konnte das Wesentliche, ihre Seele, zwischen Schloss, Kirche, den zwei zentral gelegenen Hauptstraßen, den vorgelagerten Hafen und Quai Anlagen sowie den Quartieren Couvaloup und Les Fossés, erhalten bleiben.
Ohne das wertvolle Erbe der ursprünglichen Stadt anzutasten, hat sich nun das Gewerbegebiet im Westen entwickelt, gewohnt wird an den Hängen der Hügel über Bahnstrecke und Autobahn, während das Seeufer dem Sport und der Freizeit dient.
Der Fluss Venoge im Osten, die Aubonne im Westen, der Genfer See im Süden und der Jurafuss im Norden bilden die natürlichen Grenzen der Umgebung Morges. Zusammen mit Nyon, Rolle und Aubonne fügt sich Morges harmonisch in das Gesamtbild der Region La Côte ein.
Wie die meisten kleinen und grösseren Städte des Kantons, musste sich Morges mit einem durch die Hochkonjunktur verursachten Wachstum auseinandersetzen. Die Bevölkerung beträgt heute fast 14,000 Einwohner mit einem ausländischen Anteil, welcher aus ca. neunzig Herkunftsländern stammt.

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